Non Premium Inventory

oder: Aus Scheisse Gold machen

Die letzten beiden Tage habe ich mich auf der OMD, der Online Marketing Düsseldorf herungetrieben. Auf der Messe also auf der man ist oder man ist eben nicht mehr.

Klasse zu sehen, dass es der Branche wieder gut geht und dass sie professionell geworden ist. Es war eigentlich nur Fachpublikum anwesend, die Stände waren riesig und am Ende der beiden Tage waren alle Glücklich und kaputt.

Die OMD hat immer etwas von einem Klassentreffencharakter. Man trifft an jeder Ecke irgendwen mit dem man entweder schon mal zusammengearbeitet hat oder mit dem man in einer anderen Forma schon in irgendeiner Weise etwas zu tun gehabt hat.

Das Schlagwort dieser Messe ist für mich “non premium inventory“. Im Fachgebrauch auch Bullshit genannt. Genaugenommen ist damit das Werbeinventar gemeint, dass keiner sinnvollen werberelevanten Rubrik entspricht. Wenn also beispielsweise jemand einem Freund bei Myspace eine Nachricht schickt und auf der Seite irgendwo ein Banner erscheint, dann dürfte das Non premium Inventory sein. Werbeplatz also, der kaum Interessant ist und eben daher übel bezahlt wird.

Ebenso beispielsweise dieses Blog. Ich habe keinen Themenfokus, (naja und eben keine Reichweite) Daher wird sich kein werbetreibender dafür interessieren, hier Werbung zu schalten. Leider Verständlich!

Interessant ist aber, wenn man es schafft aus “non premium inventory” Premium Inventory zu machen. Targeting, durch semantische Analyse einzelner Beiträge oder eben einfach dadurch, dass ich Tagge und diese Tags einzelne Cluster ergeben.

Von einem Zeitpunkt auf dem anderen wird aus Bullshit (Non Premium Inventory) auf einmal richtig guter Content, der vermarktbar ist.

Ich liebe Online Marketing

Schreibe einen Kommentar