Mein Senf

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Stühlerücken bei Yahoo

Posted on November 19, 2008 - Filed Under Allgemein

Soso, Jerry Yang tritt als oberster Yahoo Chef zurück. Ich sage mal so, wirklich überraschend kommt das nicht, hat er sich mit der nicht angenommenen Microsoft Offerte fast so sehr verspekuliert, wieeinige Hedge-Fonds mit VW-Aktien und das ganze leider auch mit der Versuch, sich Google an den Hals zu werfen nicht auffangen können. Letztendlich hat Google dann am Ende “nein” gesagt. Schlecht für Yahoo, gut für herrn Zahnstein Ballmer.

Aber mal ganz ehrlich, wer benötigt heutzutage wirklich Yahoo?

Laut webhits in Deutschland noch immer 3,3 % aller Suchenden, wenn man aber bedenkt, dass mit Google auf Google, AOL, T-Online und so weiter so um die 92 % suchen ist das wahrlich wenig und fällt kaum ins Gewicht.

Ausserdem ist Yahoo schon lange keine Suchmaschine mehr, sondern ein Gemischtwarenladen, wie Lycos… und wie es Lycos geht weiss man ja. Aber Yahoo hat Lycos gegenüber einen großen Vorteil. Es gibt Bereiche, in denen Yahoo wirklich gut ist.

Die Suche: Weltweit Platz 2 mit beträchtlichem Vorsprung auf Microsoft.
Yahoo Mail: Ich habe keine Zahlen, aber die Zahl der Mailaccounts bei Yahoo dürfte gewaltig sein.
Flickr: Für ein paar USD gekauft ist Flickr ganz klar der Platzhirsch im Fotobereich und Picasa ist sehr abgeschlagen.
Del.Icio.US: Der Online Bookmarkdienst dürfte klar der Marktführer in seinem Bereich

Bis auf den Mailbereich, in dem man nicht den einen in den anderen aufgehen lassen kann (Name.hotmail.com Vs. Name.yahoo.com) alles Bereiche, wo Microsoft Nachholbedarf hat… All dieses kann Lycos nicht bieten.

Dazu hat Yahoo mit Yahoo! Search Marketing egentlich die Richtige Antwort auf Googles Adwords. Eigentlich eine Gelddruckmaschine, wenn man sie nur richtig anschmeissen würde und genug Traffic zusammenbekommt. Meiner Meinung nach hat Yahoo Search den Longtail vernachlässigt und damit auch den Traffic nicht zusammenbekommen, um die großen Player gut zu bedienen. Diese Gelddruckmaschine nicht ordentlich in Gang gebracht zu haben ist eigeentlich das größte Versagen, das Yahoo vorzuwerfen ist.

Aber davon abgesehen ist Yahoo bei weitem kein erfolgloses Unternehmen.Immerhin hat Yahoo im letzten Halbjahr 185.000.000 Dollar Nettogewinn gemacht. Nur noch mal zum Vergleich, Lycos macht seit ewigen Zeiten nur Verlust.

Heiko Seifert nur auf Platz 3 bei Google

Posted on November 17, 2008 - Filed Under Allgemein

Na sowas, da wurde ich gerade von einem Freund darauf aufmerksam gemacht, dass sich mein Blog zum Stichwort Heiko Seifert nur auf Platz drei befindet, und die Seite heiko-seifert.net echt schlecht sei….

Aaargr. Schlecht ist noch geschönt. Die ist schongeschäftsschädigend – und zwar für mich.

Ich versuche Menschen davon zu überzeugen, dass ich das Internet lebe, dass ich in 9 Jahren Internet-Business schöne wie schlechte Zeiten durchgemacht habe, dass ich etwas von Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung verstehe….

Und dann kommt da ein dahergelaufener Heiko Seifert, der noch dazu in Berlin wohnt und steht mit dieser Seite auf #1 bei Google… Jeder, der nur kurz drauf schaut muss denken, das sei mein Werk…

Okay, da muss ich etwas gegen Tun. Leider dauert Suchmaschinenmarketing seine Zeit, aber es wird der Tag kommen, da ist dieses Blog auf Platz #1 bei Google…. Und dieser Tag wird nicht fern sein. …Ich gebe zu, dass es mir bis eben Schnuppe war, ob man mein Blog zu meinem Namen findet oder nicht, aber heiko-seifert.net hat mich eines besseren belehrt. Das geht so nicht. Da muss ich regelnd einschreiten.

Leider weiss ich aus Erfahrung, dass SEO so seine Zeit braucht, aber es wird der Tag kommen, da ist dieses Blog hier auf #1 bei Google zu Heiko Seifert. Und dieser Tag ist nicht allzu fern. Basta.

Andere Firmen sparen auch ihr Marketing

Posted on November 13, 2008 - Filed Under Allgemein

Meine Firma hat sich ja vor kurzem entschlossen, das Marketing so weit wie irgendmöglich einzustampfen und viel mehr das vorhandene zu verwalten und auf Profitablität zu trimmen. Schade für mich gut für Herrn Zahnstein diverse Personalberater und jene Firma, die sich entscheidet, mich einzustellen…

Leider scheint es aber nicht nur meine alte Firma getroffen zu haben, sondern auch schon jetzt die ein oder andere Firma des Internetmarktes… Vor kurzem erhielt ich nämlich folgende Email in meinem Web.de Fach:

Hallo Heikoseifert,

“Das schafft Ihr niemals…” haben uns viele gesagt, als wir Ihnen das erste Mal von Groops erzählt haben und von der Idee, über eine Internetseite vollkommen fremde Leute zu gemeinsamen Aktivitäten im echten Leben zusammenzubringen.

Die meisten haben einfach gezweifelt, dass es Menschen wie Dich gibt, die Initative zeigen. Zum Glück haben sie sich alle getäuscht. Nach einem Jahr sind wir jetzt eine Gemeinschaft von 100.000 Menschen, die in 6.000 Gruppen Tag für Tag eine Vielzahl an Treffen organisieren. WOW!

Unser Dank geht an Dich! Du machst Berlin mit Deinem Engagement bunter und menschlicher!

Das Groops Team hat im letzten Jahr vor allem zwei Sachen gelernt: dass es sich lohnt, für eine gute Idee zu kämpfen und dass wir gemeinsam mit Euch alles schaffen können. Wie das so ist im Leben, dürfen wir das Gelernte auch gleich unter Beweis stellen.

Denn obwohl sich Groops so prächtig entwickelt, zwingt uns jetzt die Finanzkrise, ab sofort radikal auf die Kostenbremse zu treten: Wir streichen alle Ausgaben für Marketing, wir machen also keinerlei Werbung mehr.

Es wäre sehr traurig, wenn dadurch das Gruppenwachstum oder die Neugründung von Gruppen gestoppt wird.
Aber gemeinsam mit Dir können wir auch diese Hürde meistern, gar kein Problem. Denn wenn alle mithelfen und an einem Strang ziehen, dann wird daraus vielleicht das Beste, was Groops passieren konnte.

Wenn jeder von uns nur einem Menschen von Groops erzählt, dann schaffen wir es!

Wenn Du jetzt gerade mit dem Gedanken spielst, wem Du von Groops erzählen könntest, dann hör auf zu lesen, sondern ruf die Person gleich an. Das reicht schon!

Aber falls Du doch noch mehr machen möchtest, dann ruf jetzt noch einen zweiten Menschen an, bring Freunde/Familie und Bekannte mit zu den Treffen, leg Flyer aus, zum Beispiel diesen hier zum ausdrucken:
http://m198.groops.de/go/YKIy0uBKn4YqYltv

Groops wird uns allen noch sehr viel Freude bereiten, das ist erst der Anfang.

Mirjam und das ganze Groops Team
http://m198.groops.de

Ps.: Wenn Du Lust hast, schreib uns, was Du getan hast, um Groops zu unterstützen. Gute Nachrichten beflügeln uns.

Es fängt ja alles ganz nett an, aber der Hammer kommt in der Mitte der Email… Es war natürlich nicht fett und dürfte vielleicht niemandem aufgefallen sein. Wir streichen alle Ausgaben für Marketing, wir machen also keinerlei Werbung mehr…. ein harter Schnitt und ob das wirklich DIE Lösung für Geldprobleme ist… ich wage es mal zu bezweifeln, aber auf jeden Fall hat Groops nun entschlossen, sich ganz auf AAL (Andere arbeiten Lassen) zu konzentrieren… Im Web 2.0 Gewerbe ja nichts neues, aber das das nun nicht nur beim Content sondern auch im Marketing. Das ist mal etwas neues.

Die mit dem roten Stuhl

Posted on August 29, 2008 - Filed Under Allgemein

ich kann mir nicht recht helfen, aber ich fühle mich genervt von diesem XXL Möbelhäuser-Werbespot mit Ottfried Fischer, der dort auf einem überdimensionalen Roten Stuhl steht und heliumbenebelt vor sich hin labert.

Generell ist mir Werbung ja im Höchstmaße egal, schon, weil ich weder Ottfried Fischer sonderlich gerne mag noch jemals etwas von diesen ominösen XXl Möbelhäusern gehört habe.

In diesem Falle hab ich aber seit ich diese Werbung erstmalig im Hintergrund gehört habe eine Assoziation, der ich nicht entgehen kann. Ich denke an blutige Exkremente. Roten Stuhl eben.

Also liebes XXL-Möbelhaus. Überdenke bitte deinen Werbeslogan und nerve mich nicht mehr mit diesem Werbespot.

Danke

Pageimpressions (Definition)

Posted on August 8, 2008 - Filed Under Allgemein

Pageimpressions, auch PI’s oder PIs abgekürzt und genannt ist die Zahl der aufgerufenen Seiten einer Internetspräsenz.

Hierbei ist es absolut unwichtig, wie viele Personen es waren, die diese Seiten aufgerufen haben, ob eine identische Person die gleiche Seite mehrfach aufruft oder ob Werbung auf diesen Seiten ausgesteuert wird. Wichtig ist alleine die Zahl der aufgerufenen Seiten – eigentlich.

Die Zahl der Pageimpressions einer Internetseite war einmal eine wirklich wichtige und bedeutende Zahl, gab sie doch eine vergleichbare Messgröße her, mit denen sich eine Seite mit einer anderen vergleichen konnte. Wer mehr Pageimpressions generieren konnte, war größer.

Hat man das ganze noch mit der Zahl der Besucher (Visits) in Verbindung gesetzt konnte man sogar noch eine Aussage darüber treffen, wie wohl sich ein Nutzer auf der Seite fühlt, wie viele weitere Seiten er aufruft. Toll!

Leider war das ganze so toll und der Schwanz PI-Vergleich so bedeutend, dass sich alsbald diverse Personen darum gekümmert haben, wie sie die Zahl der Pageimpressions hochtreiben könnten. – Leider.

Dadurch wurde das Internet kaum benutzerfreundlicher und die Inhalte wurden mit Sicherheit auch nicht besser. In der Folge wurde jeder Beitrag, der mehr als zwölfeinhalb Zeilen hat, in mindestens zwei Seiten unterteilt… Nicht etwa um den Lesefluss zu verbessern, sondern vor allem um eine weitere Pageimpression zu erreichen. Statt einer Pageimpression nun zwei Pageimpressionen.

Danach kamen Bildergallerien in Mode. In der Folge wurde eben genannter Beitrag noch mit einer Bildergallerie mit mindestens 10 Bildern gespickt. 1+1+10 = 12 Pageimpressions.

Natürlich macht sich das ganze besser, wenn die Bildergallerien nackte Frauen oder schöne Autos enthalten. Ist ja klar… Seit die Frauen ins Netz strömen durchaus auch mal halbbekleidete Männer.

Damit sollte aber noch nicht Schluss sei. Seit man Seiten gleichlassen kann und nur bestimmte Inhalte nachlädt ist es auch beliebt, jede Eingabe eines Kreuzworträtsels als einen Seitenaufruf (Pageimpression zu zählen). Das tägliche Kreuzworträtsel von 20*20 Kästchen, dass in der Zeitung auf einer Seite abgebildet ist, ergibt dann schon mal eben knapp 400 Seitenaufrufe (Pageimpressions)… Totaler Mist also.

Heute ist jede Seite, die Bilder, News oder ein Kreuzworträtsel beinhaltet einfach riesengroß und die Zahl der Pageimpressions in etwa so bedeutend wie ein 500 Millionen Mark Schein zur falschen Zeit im Jahr 1924 – so gut wie nichts.

Pageimpressions sind so leicht zu verändern, dass sie keine sinnvolle Bemessungsgrundlage darstellen.

Unique Visitors (Definition)

Posted on Juli 15, 2008 - Filed Under Allgemein

Unique Visitors:
Zahl der eindeutig identifizierbaren Personen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine Webseite besucht haben.

Mir hat einmal ein Trackinganbieter folgendes gesagt

“Jemand, der meint, er könne absolut zutreffend die Unique Visitors ausgeben, der lügt”.

Das stimmt, diese Zahl ist leidlich falsch.

Meine Kollegin hat die gleiche Computerausstattung wie ich, surft mit der gleichen Firefox Version und das ganze über die Firmenleitung. Ich denke, wenn wir beide einmal im Monat eine Seite ansurfen und so den gleichen “Fingerabdruck” hinterlassen werden wir beide als “eine einzige Person” angesehen. Die Statistik zeigt also eine Person weniger an, als tatsächlich auf der Seite waren. -1

Andererseits erhöhe ich die Statistik sofort um +1 wenn ich zu Hause ins Internet gehe und die o.g. Seite aufrufe. Wenn ich dann das ganze dann noch einmal aus einem Internetcafe mache, erhöhe ich die Statistik noch um +1, obwohl ich es immer war, der der die Seiten aufgerufen habe.

Statt ein Visitor war ich also auf einem Mal drei Visitors. Komisch – und falsch

Surft der Mensch hinter mir im Internetcafe die gleiche Seite an ist die Statistik dann allerdings schon wieder um -1 falsch, da wir eindeutig unterschiedliche Personen sind.

Diese Zahl wird gerne genommen um zu zeigen, wie viele Personen Werbung auf einer Seite erreichen kann. Leider gibt es hier aber keinerlei genormten weg, wie diese ausgerechnet werden, da jeder Statistikanbieter dort seine eigenen Berechnungsmethoden hat und auch der Zeitraum mitnichten immer ein Monat ist.
Unique Visitors gibt es also nicht…und jeder, der meint, er könne absolut zutreffend die Unique Visitors ausgeben, der lügt.

Es sind eher eindeutig zuordbare Visits also Besuche (nicht Besucher) auf einer Webseite.

Leider ist diese Bezeichnung absolut nicht auzurotten.

Ebusiness Zahlenwirrwar

Posted on Juli 15, 2008 - Filed Under Allgemein

Wir konnte ich heute in der Internet World Business über den Blogvermarkter Ex-Adical nun Adnation lesen?

“Das Netzwerk erreicht bis zu fünf Millionen Nutzer und eine Million Besucher pro Monat.”

Nun will ich mich garnicht darüber auslassen, dass Adnation nun viele Blogger oder ein ganz schön großes /  kleines Inventar hat und auch interessiert mich nicht, ob sie wohl irgendwann auch mal nicht-eigens-ausgewählte Blogger in ihren Kreis aufnehmen. Nein Adnation ist eigentlich hier nur Mittel zum Zweck um zu zeigen, wie mal wieder dieses Zahlenwirrwar zugeschlagen hat.

Visits, Visitor, Unique Visistors, Nutzer, Besucher, Klicks, Pageimpressions, PI’s und und und, ich gebe zu, dass diese Begriffe für den laien eher schwer verständlich und schwer auseinanderhaltbar sind, aber einem Redakteur der Internet World Business sollte doch eigentlich klar sein, worüber er dort schreibt.

Ich zumindest sehe keinen Unterschied zwischen Nutzern und Besuchern und verstehe auch nicht, wie diese Zahl zwischen einer und fünf Millionen liegen kann.

Ich nehme mal an, dass der Satz etwa folgendes aussagt.

“Das Netzwerk erreicht bis zu fünf Millionen Pageimpressions und eine Million Visits pro Monat.”

Ja, dann wird ein Schuh draus.

Anbei mal meine Definition, die sich aus vielen Jahren Online Marketing gestaltet:
Unique Visitors:

Strawberry Margherita zum Mittagessen

Posted on Mai 31, 2008 - Filed Under Allgemein

Sommer in Berlin.
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Es ist endlich Sommer in Berlin. … Der Winter warzwar nicht so schlimm, wie mir vorher alle vorgeheult haben… Winter in Berlin sei die Hölle….

Fakt ist, Winter in Berlin ist nich schlimmer als in Hamburg. Fakt ist aber auch. Warm ist besser als kalt und Sonne ist besser als keine Sonne. Freitag war Sonne, also besser!

Das ergibt dann auch gleich einmal gute Laune und bei uns war das so gute Laune, dass ich mir mit zwei Kollegen Mittags neben einem großen Stück Schnitel wiener art, oder war es doch wiener Schnitzel?? Egal neben viel Fleisch einen Strawberry Margherita gegönnt habe. Am schönsten Sommer-Freitag des Jahres kann man sich das mal leisten. Alkohol während der Mittagspause wird auch ganz bestimmt nicht normal.

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Ein gutes = lecker, viel, günstig – Essen ein kalter und leckerer Strawberry Margherita, Sommer und Sonne. Wenn da nicht die Gewissheit gewesen wäre, dass noch ein ganzer halber Freitag vorm Wochenende wäre.

Verity Marketing Ldt.

Posted on Mai 8, 2008 - Filed Under Allgemein

Mensch, was habe ich eben gesucht.

30 € sind von einer Firma namens Verity Marketing Ltd. auf unserem Firmenkonto eingegangen und konnten nicht zugeordnet werden… Diese Firma kannte ich nicht und so dauerte die Suche etwas länger, bis mir aufgefallen ist, dass das Partnerprogramm von Privatamateure bisher genau die überwiesene Summe eingebracht hatte…

Sexwerbung also – dreckiges Geschäft aber lohnenswert ;-)

Also, wenn ihr mal Geld von dieser firma erhaltet, schaut mal in Eurem Privatamateure-Account ob es da Geld gegeben hat.

re:publica Geld verdienen mit blogs II

Posted on April 5, 2008 - Filed Under Allgemein

Da ich einige Reaktionen z.b. hier auf meinen Artikel zu “Geld verdienen mit Blogs” erhalten habe, muss ich noch mal ein paar Worte verlieren.

Natürlich waren auf dem Panel sehr gute Blogger und mit Sascha Lobo sogar ein sehr cooler Typ vertreten, die ihr Geschäft “Bloggen” natürlich 1-A verstehen, trotzdem sind sie dadurch eben noch keine Marketingspezialisten – und das sollte man vielleicht sein, wenn man sein Blog monetarisieren will….

klar ist, dass diese Personen für das Thema nicht wirklich sinnvoll waren.

Natürlich verdienen sie alle in irgendeiner Weise Geld mit Blogs aber Ihre Wege sind eben den “normalen” Blogs dieser Welt kaum als zielführend zu verkaufen.

Btw. Ich empfinde Google Adsense garnicht so unbedingt als Peanuts. Ich liege bei einem eCPM über 5$. Man muss sich natürlich etwas Mühe geben, Google so gut zu pimpen, wie es möglich ist. Natürlich ist das nicht ganz einfach, aber es lohnt sich.

Wenn Robert Basic es, wie er sagt mit seiner Reichweite auf 200 $ gebracht hat, dann hat er sich eben nicht damit beschäftigt, wie er sich verbessern kann. Meiner Meinung wäre da mit etwas Arbeit durchaus mehr möglich gewesen.

Das große Problem bei Blogs ist eben die Reichweite. Medienplaner und Agenturen rechnen in Reichweite (im Normalfall noch mit Targetingkriterien, wie Alter, Geschlecht oder zumindest Thematik) – und da gibt es eben bei den Blogs große Probleme.

Das bedeutet, dass die eh schon relativ kleine Reichweite gänzlich uninteressant für Vermarkter wird, weil sie nicht gechannelt werden kann. Traurig aber wahr.

Insofern ist mit einem Blog ein nettes Zubrot zu verdienen, aber eben kein Geld, wenn nicht einer der folgenden Punkte für das Blog zutrifft.

Es ist eines der Top 10 Blogs und man findet einen Kunden, der unbedingt darauf will (Basic effekt)
Es ist ein Blog mit extremer Reichweite, dann kann selbst mit Adsense Geld verdient werden
Es ist ein Blog mit einer spitzen Zielgruppe (schreibe ich nur über Gartenpflege könnte Gardena irgendwann interesse haben)

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